Wednesday, 24. November 2010
“Why are you cast down, O my soul?
And why are you disquieted within me?
Hope in God;
For I shall yet praise Him,
The help of my countenance and my God.”
(Psalm 42:11 New King James Version)
Dieser Vers begleitet mich seit einigen Wochen und kommt mir kontinuierlich in den Sinn. Immer wieder staune ich über die Ehrlichkeit, welche in diesem Psalm steckt. Der Autor wirft Gott alles entgegen, was ihn in diesem Moment beschäftigt. Allen Frust, alle Angst, einfach alles. Und in all diesem Frust scheint er auf einmal aufzuschauen und spricht seiner Seele eben diese Zeilen entgegen.
Wie oft stehen wir selbst in einer solchen Situation? Wie oft ist unser Leben ein Scherbenhaufen, ein gefühltes Chaos, wo nichts so läuft, wie wir es gerne hätten? Wie oft ertappen wir uns gerade in solchen Situationen dabei, wie wir Gott Vorwürfe machen und Ihn anklagen? Aussagen, wie “Du hättest das doch verhindern können, warum hast du nicht eingegriffen?” kommen uns ganz schnell über die Lippen. Ich persönlich ertappe mich immer wieder dabei, wie diese Worte Gott entgegen werfe und Ihm so eigentlich Vorwürfe mache.
Die Frage, die sich dann immer wieder stellt, dürfen wir das? Dürfen wir Gott alles entgegen werfen? Mir hat hierbei ein Artikel von John Loux geholfen. Er kam an einen Punkt, wo er nicht mehr konnte und schrie Gott entgegen, dass er Ihn nicht leiden könne und seine Wege hasse. Genau in dieser Ehrlichkeit antwortete Gott: “Ok, jetzt kommen wir der Sache näher.” Und begegnete ihm in seiner Situation, in mitten seines Schmerzes.
Dieser Artikel zeigte mir, dass Gott es uns in keiner Weise übel nimmt, wenn wir 100% ehrlich zu Ihm sind und uns einfach “auskotzen”. Erst, wenn wir uns auf diese Ebene begeben, kann er voll und ganz kommen und uns begegnen. Wir kommen immer wieder in solche Situationen, doch wie begegnen wir der Sache? Werfen wir Gott alles entgegen und lassen es dann zu, dass er uns begegnet?
Im Grunde ist dies die Reaktion des Autor im Psalm 42. Er spricht die letzten Zeilen zu seiner Seele und fordert sich selbst auf , seine Hoffnung auf Gott zu werfen. Fangen wir heute an und versuchen so zu reagieren? Werfen wir unser volles Vertrauen auf Ihn? Keiner sagt, dass es einfach ist, keiner sagt, dass wir es auf Anhieb schaffen. Ich persönlich gehe seit einigen Wochen durch eine Zeit, wo Vertrauen extrem schwer fällt, doch immer wieder spricht der letzte Vers von Psalm 42 zu mir und immer wieder spreche ich diesen Vers über meiner Seele aus.
“Was bist du so aufgelöst, meine Seele, und was stöhnst du in mir? Harre auf Gott! – denn ich werde ihn noch preisen, das Heil meines Angesichts und meinen Gott.”
(Psalm 42:12 Rev. Elberfelder)
Friday, 15. October 2010
Fangen wir mit der neuen Rubrik an. Nachdem ich nun einige Artikel von verschiedenen Authoren übersetzt habe, dachte ich, es ist an der Zeit diese auch mal alle hier zu veröffentlichen. Natürlich habe ich die Erlaubnis der Authoren vorher eingeholt ;)
Zu finden, wie unschwer zu erraten ist das ganze unter dem Punkt articles.
Nun zur Probe in Höchst. Wie vielleicht einige schon wissen, findet am 6.11.2010 seit Jahren mal wieder ein Sound of Subzone statt. Wo? Na wieder Name schon sagt in der Subzone in Frankfurt.
Hier werden wir als Band mal wieder einen unserer berüchtigten Auftritte hinlegen ;) Da so etwas natürlich vorbereitet werden wollte, trafen sich die drei Chaoten, welche fester Bestandteil der Band sind, in Höcht im Odenwald, um dort das Haus von Simons Eltern und die gesamte Nachbarschaft mit unserem Lärm zu beglücken. Tatkräftige Unterstützung erhielten wir hierbei von Simons Bruder Steven. Nach einer intensiven und produktiven Probe im Pumakäfig (4 Jungs, incl. Instrumente in einem kleinen Raum, da wird die Luft irgendwann knapp, und selbst ein Puma wäre wohl umgekippt) liessen wir den Tag dann gemütlich mit Playstationspielen und chillen ausklingen. Nun denn, ihr dürft gespannt sein, was wir so alles geprobt haben. Hier noch ein paar Bilder vom Wochenende.
Thursday, 02. September 2010
And back I am… Mal wieder in den USA. Dank der Hochzeit meiner Cousine Sarah, hat es mich dieses Jahr im Urlaub wieder in die USA verschlagen. Was soll ich sagen, mich störts nicht im geringsten. Ich liebe es nach wie vor und glaube, das wird sich wohl nie ändern. Die Hochzeit fand in Tulsa, Oklahoma statt und es war schön Teile der Familie dort wieder zu sehen. Knappe 6000 Km von zu Hause… Das ist nicht ganz alltäglich. Neben der Familie gab es natürlich auch wieder einen Haufen neue Kontakte und somit gibt es mal wieder einen Ort, wo ich übernachten kann, wenn ich in den USA bin. Kann sicher nicht schaden.
Wie der Zufall so will, nein es ist kein Zufall, sagen wir, wie Gott so will, ist Tulsa nur knapp 4 1/2 Stunden von Kansas City entfernt und dort befindet sich bekanntlich das International House of Prayer, wo ich auch letztes Jahr schon war. Nun ja, so sitze ich nun hier im Prayerroom, Misty Edwards leitet die Session, es ist genial Gott zu begegnen und ich geniesse die Zeit. Aber irgendwie wollte ich euch das nicht vorenthalten.
Hier noch ein paar Bilder von der Hochzeit und der Zeit in Tulsa an sich.
Mehr Bilder findet ihr unter folgenden Links:
Hochzeit: http://www.flickr.com/photos/raphael_k/sets/72157624858346304/
USA: http://www.flickr.com/photos/raphael_k/sets/72157624734383985/

Friday, 30. April 2010
Nun ja, was soll ich sagen. Gestern um ca. 7:05 Uhr ist mir auf dem Weg zur Arbeit jemand ins Heck meines Autos gefahren. Schuld bin ich selbst glücklicherweise nicht, die Versicherung des Unfallgegners zahlt aber dennoch ist es ärgerlich. Doch was soll man machen, wie heisst es so schön “Shit happens”. Hier ein paar Bilder vom Heck meines Autos. Erstmal ein Bild vom Heck, mit demonitierter Stossstange, dann der Bereich, wo normalerweise das Reserverad ist (der Boden wurde hochgedrückt) und dann noch zwei Bilder der Stossstange.