Friday, 11. September 2015

English version will follow soon.

Ok, ich gebs zu: Regelmässige Posts sind scheinbar nicht ganz meine Stärke. Doch jetzt habe ich mal wieder einen für euch. Also, lets go…

Seit März diesen Jahres mache ich die School of Supernatural Ministry hier in der Schweiz. Es ist ein kleiner Ableger der Bethel School of Supernatural Ministry in Redding, California. Vielleicht fragst du dich nun, worum es in dieser Schule geht. Kurz und knapp gesagt ist es eine recht praktische Schule über unsere Identität und Stellung in Jesus. Es geht darum Gottes übernatürliche Gaben kennen zu lernen und zu aktivieren. Das klingt jetzt vielleicht im ersten Moment sehr komisch und abgehoben, ist aber grundsätzlich sehr einfach. Das ganze fusst auf dem Fakt, dass Gott heute noch zu redet und durch uns übernatürlich wirken möchte. Wir sind seine Kinder und er will mit uns zusammen die Welt verändern.

Ok, das war jetzt mal eine kurze Information zur Schule an sich. Wer Interesse an dieser Schule hat, findet unter www.ssm-9.ch weitere Infos. Es gibt auch offene Abende, welche am 19. September und 7. November stattfinden.

So, das wäre gesagt, nun zum eigentlichen Thema dieses Posts. Ich möchte einfach ein bisschen meine Erlebnisse mit euch teilen, speziell die von unserem Einsatz in Asti, Italien (Impressionen vom Einsatz findet ihr hier: Bilder Asti) und vom Workshop Healing on the Streets.

Anfangen möchte ich mit dem Einsatz in Italien. Wir waren zu Gast bei einer kleinen Gemeind in Asti. Anfangs hatte ich nicht das Gefühl auf einem Ministry-Einsatz zu sein, es hatte mehr von Ferien. Wir waren von Donnerstag bis Sonntag in Italien und am Freitag stand ein “Gebetsspaziergang” in Asti auf dem Plan, mit individueller Schatzsuche. Was ist Schatzsuche? Ein einfaches Tool, bei welchem man einen Zettel mit verschiedenen Punkten hat. Ort, Name, Aussehe, Gebetsanliegen, Besonderes. Man fragt Gott für Dinge zu jedem Punkt und schreibt diese auf. Dann schaut man sich in der Stadt oder wo auch immer um, ob man jemanden sieht, der auf diese Beschreibung oder Teile dieser, passt. Wenn man seinen “Schatz” gefunden hat, spricht man ihn an. Also, das war jetzt die ultra Kurzversion.

Freitag morgen fragte jeder aus dem Team also Gott und füllte seinen Zettel aus. Während unserer Zeit in Asti haben wir dann mehr oder weniger stark, nach unserem Schatz Ausschau gehalten. Auf meinem Zettel stand, dass es eine Person mit einem Fussball-Trikot ist. Zu meinem Erstaunen hab ich den ganzen Tag keine Person mit einem Fussball-Trikot in der Stadt gesehen und es schliesslich auch vergessen.

Am Samstag waren wir dann bei einer brasilianischen Gemeinde in Savona. Irgendwann, während einer unserer Leiter erklärte, wie Schatzsuche und Healing on the Streets funktioniert, kam mir mein Zettel vom Vortag in den Sinn und ich fing an mich im Raum umzuschauen, ob jemand mit einem Fussball-Trikot anwesend war, fand jedoch niemanden und hakte das Thema in meinen Gedanken wieder ab. Doch nach wenigen Minuten kam ein junger Mann rein, welcher ein Fussball-Trikot an hatte. Im geschützten Rahmen der Gemeinde fiel es mir recht leicht ihn anzusprechen (mit Übersetzer) und es stellte sich raus, dass er einen Tritt im Gesicht abbekommen hatte und sein Kiefer stark in Mitleidenschaft gezogen wurde. Er hatte Metall im Mund, um den Kiefer zu fixieren. Zwar hatte ich eigentlich auf meinem Zettel, dass es sich um Handgelenk-Schmerzen handelt aber das war in diesem Moment egal und wir fingen an für diesen jungen Mann zu beten. Kurz später sagte er, dass die Schmerzen weg wären. Den restlichen Tag über merkten wir immer wieder, wie tief Gott in berührt hatte und wie sehr er ihn den gesamten Tag hindurch immer wieder berührte. Es war genial zu sehen, wie er sogar kurz lächeln konnte.

Ermutigt durch dieses Ereignis bin ich am Nachmittag mit meiner Gruppe erneut auf Schatzsuche gegangen. Diesmal hatte ich von Gott zu erst eine Person mit Schlagzeug gesehen, dies jedoch nicht aufgeschrieben, da ich dachte, dass wird schwer zu finden sein. Als nächstes sah ich eine Person mit Gitarre und einen Springbrunnen. Auf unserem Weg zum Springbrunnen lief schliesslich wirklich ein Mann mit Teilen eines Schlagzeugs an mir vorbei, was ich aber viel zu spät realisierte. Jedoch dachte ich mir, wenn das mit dem Schlagzeug stimmt, dann finde ich auch jemanden mit einer Gitarre. Am Springbrunnen angekommen lief direkt eine kleine Familie an mir vorbei. Der kleine Sohn benutzte eine Spielzeug-Gitarre als Spazierstock. Kurzentschlossen und ohne gross nachzudenken haben wir die Familie angesprochen und ihr erklärt, was wir machen und das ich einen Springbrunnen und eine Gitarre auf meinem Zettel stehen hatte. Wir durften schliesslich für den Jungen und seine Familie beten und merkten, wie sich die Atmosphäre veränderte und die Mutter immer dankbarer wurde, dass wir für sie und ihre Familie beteten. Es war genial zu sehen, wie Gott hier eine kleine, feine Veränderung brachte. Ich habe keine Ahnung, was Gott angefangen hat zu tun, aber ich hoffe und bete, dass er ihnen nachgeht und Grosses tut.

Nun zu Healing on the Streets. Hier hatten wir vor einigen Wochen einen kleinen Workshop und sind anschliessend in verschiedenen Gruppen, an verschiedene Orte gegangen um für Kranke zu beten. Nachdem wir unzählige Leute angesprochen hatten, welche kein Gebet wollten, kam eine Frau aus der Gemeinde, welche für uns einen kleinen Apero vorbereiten wollte vorbei und wir fragten sie, ob sie Gebet bräuchte. Sie meinte, dass sie eine künstliche Hüfte habe und ihr linkes Bein seit der Operation 2.5cm kürzer als das andere wäre. Wir haben angefangen für sie zu beten und das Bein wuchs ca. 1.5cm heraus. Sie stand auf und meinte, es sei besser aber noch nicht gut, womit wir uns nicht zufrieden geben wollten. Wir beteten nochmals und plötzlich meinte sie “Jetzt ist es gut.”. Sie stand auf und war schmerzfrei. Wir fragten, woran sie germerkt hatte, dass es gut sei und sie antwortete, dass sich ihr linkes Bein wie rausgezogen hat. Es sei regelrecht über den Stuhl gerutscht während sie ganz still da saß und sich sonst nicht bewegt hat.

Dies sind nur kleine Einblicke in das, was wir in der SSM machen. Es kostet immer wieder Überwindung “auf die Strasse” zu gehen aber es ist genial am Ende dann zu hören, was Gott getan hat oder es selbst zu erleben.

Ich weiss nicht, ob dich das gelesene angesprochen hat oder eher nicht. Ich für meinen Teil finde es genial, was Gott tut und bin gespannt, was er noch tun wird. In Johannes 14:12 sagt Jesus:

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue, und wird größere als diese tun, weil ich zu meinem Vater gehe.
Und genau das möchte ich sehen und erleben.
Wednesday, 26. June 2013

So, for my english friends I decided to write my future blog-posts in german and english. So if you want to read the english version, I added it under the german version.  Click on “Read on…”to read the whole post.

First of all here are a few links to the pictures I took during the internship…

First days   |   Intro to IHOP K.C.   |   Yankees game   |   BBQ Intro / Simeon   |   Last week

So, die Internship ist nun offiziell zu Ende. Es war eine geniale Zeit für mich, Gott hat am ersten Tag angefangen an mir zu arbeiten und hat damit bis zum letzten Tag nicht aufgehört. Ich bin mir sicher, dass er noch nicht am Ziel ist und er weiter an mir arbeitet. Es gab Tage während der Internship, wo ich kaum klar denken oder beten konnte, da Er so viel Schmerz in mir hoch gebracht hat und an anderen Tagen war seinen Frieden so spürbar, wie seit langem nicht mehr. Es war ein Up-and-Down meiner Emotionen aber es war jede einzelne Sekunde wert. 12 Wochen sind wie im Flug vergangen und es fühlt sich so an als hätte alles erst vor wenigen Tagen begonnen. In Psalm 47:2 (englische Übersetzung) heisst es: “For the Lord most high is AWESOME.” Dem stimme ich voll und ganz zu. Als ich hier her kam, war ich ein wenig darauf vorbereitet, was mich hier erwarten würde, da meine Mutter letztes Jahr eine Internship bei IHOP gemacht hatte aber ich hatte keine Idee, wie tief Gott an meinem Herzen arbeiten würde. Am Anfang wurde uns gesagt, dass Intro to IHOP K.C. vor allem um das eigene Herz geht. Man sagte uns, dass die Intensität vergleichbar wäre mit dem Versuch aus einem Feuerwehrschlauch zu trinken. Das stimmt. Nach 12 Wochen muss ich dem zustimmen, auch wenn ich nie versucht habe aus einem Feuerwehrschlauch zu trinken. Es war eine extrem intensive Zeit aber einmal mehr, ich würde es um keinen Preis missen wollen. Ich war extrem gesegnet durch ein cooles Coreteam, welches ich sehr vermissen werde. Nicht zu vergessen die tollen Mitarbeiter der Internship, welche ebenfalls ein riesen Segen für mich und sicher auch für alle anderen waren. Ich werde Truby und seine gestellten Posen für Fotos vermissen und Ferguson mit seinem Handy, welches ich immerhin einmal klauen konnte. Und dann wären da noch Bret und Brad unsere Coreteam-Leiter. Vielen Dank für eure Zeit und alles, was ihr organisiert habt! Es war ein riesen Segen! Ich könnte jetzt noch ewig weiter machen und alle aufzählen, die ich in der Internship und auf der Missions-Base kennen gelernt habe. Aber das lasse ich jetzt mal. Es war eine super Zeit und ich hoffe bald wieder mal bei IHOP vorbei zu schauen. Bei meinem nächsten Besuch habe ich dann wohl eher das Problem Zeit für den Prayerroom zu finden, weil ich mich mit gefühlten 1000 Leuten treffen möchte. Aber das ist auch gut.

 English version:

Well, the internship is officially over. It has been a great time, God started working on the first day and he continued till the last day. I am sure he will go on… he is not done ;) There were days during the internship where I could not really think clearly Read on…

Thursday, 06. June 2013

Noch 2 1/2 Wochen und schon ist die Internship vorbei. Kaum zu glauben… Es fühlt sich immer noch so an, als hätte alles erst vor wenigen Tagen angefangen. Doch ich bin mittlerweile schon fast 10 Wochen in den USA und ich muss sagen, ich liebe die USA! Ich denke, das wird sich nie ändern. Ich bin gerne hier aber je näher der Tag meiner Abreise kommt, desto unruhiger werde ich. Auf der einen Seite kann ich es kaum erwarten nach Hause zu kommen und auf der anderen Seite weiß ich, dass ich Kansas City und IHOP vermissen werde. Dennoch weiß ich auch, dass Gott etwas mit mir vor hat und ich in der Schweiz am richtigen Platz bin. Ich bin gespannt, was zu Hause auf mich wartet, was Gott vor hat.
Die letzten 3 1/2 Wochen meines USA Aufenthalts laufen bereits aber was ist hier eigentlich bisher so passiert? Neben Highlights, wie mein erstes New York Yankees Game, hat Gott sich von der ersten Minute der Internship gezeigt. Vieles kann ich nach wie vor noch nicht ganz fassen, doch merke ich, dass er vieles getan hat und noch am tun ist. Wir merken hier alle, dass 10 Wochen Internship sehr müde machen. Mancher denkt jetzt vielleicht: “IHOP Internship, das ist doch fast wie Urlaub.” Aber das ist es wirklich nicht. Ja, ich verbringe jeden Tag 4 – 5 Stunden im Prayerroom aber wenn Gott mal anfängt an meinem Inneren zu arbeiten, dann ist es meistens erstmal wenig erholsam. Neben Prayerroom haben wir auch fast jeden Tag noch Teaching und werden dort mit Infos fast schon überversorgt. Manchmal denke ich, jetzt passt dann nichts mehr in meinen Kopf und doch bekomme ich noch das meiste irgendwie mit. Es ist super aber anstrengend. Doch grade heute morgen in unserer Worship und Ministry-Zeit, als ich da saß und einfach Gottes Gegenwart genossen habe, sprach Gott zu mir und sagte simpel und einfach: “Ich bin noch nicht fertig, die Internship ist noch nicht zu ende und ich habe noch Dinge für dich!” Es sind solche Kleinigkeiten, die dazu führen, dass ich mich wieder aufrappel und weitergehe! Während dem Ministry-Teil heute morgen wurde schliesslich für Kraft und Ausdauer für die letzten 2 1/2 Wochen der Internship gebetet, was meinen Eindruck bestätigte. Gott weiß genau, wie ich mich fühle und er ist treu! Mehr kann ich dazu eigentlich gar nicht sagen. So anstrengend das ganze auch sein mag, es ist eine geniale Zeit, die ich um keinen Preis missen möchte.
Nun ja, noch 3 1/2 Wochen und ich sitze im Flieger nach Hause, was auch gut ist! Ich freue mich nach Hause zu kommen. Vielleicht gönnt Gott mir dann ein paar Tage Ruhe und arbeitet etwas später weiter an meinem Inneren ;) Ich bin froh, dass ich von Anfang an hier eine Art Journal geführt habe. Wenn ich heute so durch die Seiten blättere, sehe ich klar, wie Gott Dinge verändert hat und bin ihm so dankbar, dass er so treu und geduldig ist! Er kommt mit jedem ans Ziel, wobei ich noch weit weg bin vom Ziel! ;) Ich sage nicht, dass mein Leben vollkommen im Eimer oder ein Trümmerhaufen ist, nein, das habe ich hier gelernt, dass es das nicht ist aber ehrlich gesagt, das was ich von Gott habe, das reicht mir einfach nicht. Da gibts noch mehr…
Ok, ich weiß nicht, ob das jetzt alles einen Sinn ergeben hat… Aber das geht momentan in mir ab und ic setze jetzt hier mal einen Schlusspunkt. Zum Ende mal wier ein Bild… Eine kleine Zusammenfassung, was ich hier so tag täglich sehe ;)

 

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