Sunday, 19. December 2010
Come away with me, Come away with me
It’s never too late, it’s not too late
It’s not too late for you
I have a plan for you
I have a plan for you
It’s gonna be wild
It’s gonna be great
It’s gonna be full of me
Open up your heart and let me in
(Jesus Culture – Come Away)
Come away with me… Wie gerne würde ich manchmal einfach die Segel streichen und abhauen. Es gibt Zeiten im Leben, da denkt man sich: “Was soll der Mist eigentlich?” Immer wieder befinden wir uns an solchen Punkten und eigentlich gibt es auch jedes Mal nur einen Ausweg: “Open up your heart and let me in.” Doch genau hier scheitern wir wohl am meisten, zumindest geht es mir so. Am Ende schaue ich dann zurück und stelle fest, auch wenn ich mich 1000 km weit weg von Gott gefühlt habe, war er mir näher als je zuvor.
“Come away with me…” – eine Aufforderung von Gott an mich. Er fordert mich auf: “Komm mit, ich habe einen Plan und er ist grösser als du es dir vorstellen kannst. Es ist mein Plan für dich, nicht dein Plan.” Hier passt dann wohl wieder der Vers aus den Sprüchen: “Der Mensch denkt, Gott lenkt.” Gott hat einen Masterplan, welchen wir nicht sehen. Wir sehen die momentanen Umstände, dass was uns runterzieht und fertig machen will. Wir schaffen es kaum über den Tellerrand zu schauen, wenn wir es überhaupt schaffen. Es ist wie ein Puzzel, Gott sieht das fertige Puzzel, wir nur einzelne Teile, vielleicht auch schon ein paar welche zusammen gesetzt sind. Aber wir sehen nie das gesamte Bild.
Manchmal wünsche ich mir, dass Gott mir zumindest das nächste und übernächste Teil zeigt, damit ich vielleicht etwas verstehe, was gerade abläuft. Immer wieder muss ich aufs neue lernen, Ihm, der alles in der Hand hat zu vertrauen. Immer wieder ist es schwer und es fühlt sich teilweise so an, als hätte ich es vom letzten Mal schon wieder verlernt. Aber am Ende habe ich bisher noch immer zurück geschaut und musste sagen: “Wow, es steckte ja wirklich Gottes Masterplan dahinter.”
Gott hat einen “Masterplan” für jeden von uns. Wir sehen ihn wahrscheinlich immer erst dann, wenn wir durch eine harte Zeit durch und quasi wieder “obenauf” sind. Wie der Wanderer, der durch ein Tal geht, überall nur Berge um sich herum sieht und schliesslich, wenn er oben auf dem nächsten Berg ankommt, kann er wieder weit schauen, blickt zurück und kann auf einmal das Tal, durch welches er zuvor gewandert ist, in vollem Umfang überschauen. Ich für meinen Teil bin mir sicher, dass Gott immer etwas vor hat. Er lässt Dinge passieren, um uns, mal mehr mal weniger schmerzhaft, aber immer in Liebe zurück auf den richtigen Weg zu bringen. Also liegt das Geheimnis doch darin, Gott das Ruder zu überlassen. Es ist schwer, ich kämpfe immer wieder aufs Neue damit. Oft denke ich, jetzt hast du es geschafft und sage: “God is in control.” Und dann kommt der nächste Tiefschlag des Lebens und ich versuche doch wieder voll aus eigener Kraft wieder auf die Beine zu kommen. Und am Ende kapiere ich dann wieder, dass es eigentlich nur einen Weg gibt. Wie im Song “Rooftops” von Jesus Culture: “Here I am, I stand with arms wide open…” Sorry, ich finde immer wieder Songs, die gerade perfekt passen und mich ein stückweit tragen und mir helfen. Und deshalb hier noch ein Auszug vom Song “Rooftops”:
So I shout out your name from the rooftops I proclaim
That I am Yours, I am Yours
All that I am I place into Your loving hands
And I am Yours, I am Yours
Here I am, I stand with arms wide open
To the one, the son, the everlasting God.
(Jesus Culture – Rooftops)
Wir müssen lernen, Gott im Kleinsten zu vertrauen. Er hat einen Masterplan, der über alles hinaus geht, was wir uns je vorstellen können. Aber um diesen Weg mit Ihm zu gehen, müssen wir uns selbst aufgeben und Ihm voll und ganz vertrauen.
Er weiss, was er tut. Wir wissen selten, was wirklich gut für uns ist. Ich für meinen Teil möchte Gott wirklich in allem Vertrauen aber loslassen und Ihm die Führung zu überlassen ist nie leicht. Ich denke jedoch, dass es auf jeden Fall das Beste ist, was man tun kann und gleichzeitig scheitere ich immer und immer wieder und erkenne, dass ich Ihm hier und da doch noch nicht vertraue.
Wednesday, 24. November 2010
“Why are you cast down, O my soul?
And why are you disquieted within me?
Hope in God;
For I shall yet praise Him,
The help of my countenance and my God.”
(Psalm 42:11 New King James Version)
Dieser Vers begleitet mich seit einigen Wochen und kommt mir kontinuierlich in den Sinn. Immer wieder staune ich über die Ehrlichkeit, welche in diesem Psalm steckt. Der Autor wirft Gott alles entgegen, was ihn in diesem Moment beschäftigt. Allen Frust, alle Angst, einfach alles. Und in all diesem Frust scheint er auf einmal aufzuschauen und spricht seiner Seele eben diese Zeilen entgegen.
Wie oft stehen wir selbst in einer solchen Situation? Wie oft ist unser Leben ein Scherbenhaufen, ein gefühltes Chaos, wo nichts so läuft, wie wir es gerne hätten? Wie oft ertappen wir uns gerade in solchen Situationen dabei, wie wir Gott Vorwürfe machen und Ihn anklagen? Aussagen, wie “Du hättest das doch verhindern können, warum hast du nicht eingegriffen?” kommen uns ganz schnell über die Lippen. Ich persönlich ertappe mich immer wieder dabei, wie diese Worte Gott entgegen werfe und Ihm so eigentlich Vorwürfe mache.
Die Frage, die sich dann immer wieder stellt, dürfen wir das? Dürfen wir Gott alles entgegen werfen? Mir hat hierbei ein Artikel von John Loux geholfen. Er kam an einen Punkt, wo er nicht mehr konnte und schrie Gott entgegen, dass er Ihn nicht leiden könne und seine Wege hasse. Genau in dieser Ehrlichkeit antwortete Gott: “Ok, jetzt kommen wir der Sache näher.” Und begegnete ihm in seiner Situation, in mitten seines Schmerzes.
Dieser Artikel zeigte mir, dass Gott es uns in keiner Weise übel nimmt, wenn wir 100% ehrlich zu Ihm sind und uns einfach “auskotzen”. Erst, wenn wir uns auf diese Ebene begeben, kann er voll und ganz kommen und uns begegnen. Wir kommen immer wieder in solche Situationen, doch wie begegnen wir der Sache? Werfen wir Gott alles entgegen und lassen es dann zu, dass er uns begegnet?
Im Grunde ist dies die Reaktion des Autor im Psalm 42. Er spricht die letzten Zeilen zu seiner Seele und fordert sich selbst auf , seine Hoffnung auf Gott zu werfen. Fangen wir heute an und versuchen so zu reagieren? Werfen wir unser volles Vertrauen auf Ihn? Keiner sagt, dass es einfach ist, keiner sagt, dass wir es auf Anhieb schaffen. Ich persönlich gehe seit einigen Wochen durch eine Zeit, wo Vertrauen extrem schwer fällt, doch immer wieder spricht der letzte Vers von Psalm 42 zu mir und immer wieder spreche ich diesen Vers über meiner Seele aus.
“Was bist du so aufgelöst, meine Seele, und was stöhnst du in mir? Harre auf Gott! – denn ich werde ihn noch preisen, das Heil meines Angesichts und meinen Gott.”
(Psalm 42:12 Rev. Elberfelder)
Wednesday, 21. April 2010
Zuerst zum “Interessanten”: Wie ja einige wissen, war ich letztes Jahr mit Simon für knapp zwei Wochen im International House of Prayer in Kansas City. Es war eine geniale Zeit. Nun bin ich vor kurzem auf diverse Webseiten gestossen, die ich euch gerne kurz vorstellen möchte. Ihr findet die meisten auch unter “links“.
- www.mikebickle.org – Mike ist einer der Leiter von IHOP, viele Teachings und Artikel zum runterladen.
- www.justinrizzo.com – Dies ist die Webseite eines der Worship-Leiter von IHOP mit sehr interessanten Artikeln
- www.ihop.org – Die Webseite des International House of Prayer
Nun zum lange Überfälligen: Ich weiss, es hat lange gedauert aber hier nun ein paar Bilder meines neuen Drumsets, mit dem schönen Namen: Mapex Orion Ocean Wave Burst Limited Edition.

Ein paar mehr Drumset-Fotos gibts auf flickr.com/photos/raphael_k/sets/72157623868491440/.
Wednesday, 26. August 2009
Ok, ich muss gestehen, it’s been a while since I wrote the last time. But here we go again.
Jetzt ist es sieben Monate her, seit ich Frankfurt und damit gleichzeitig auch Deutschland den Ruecken gekehrt und mich in die Schweiz verdrückt habe. Ob ich es bisher bereut habe? Nein, zu keinem Zeitpunkt. Ob es teilweise schwer war? Auf jeden Fall aber es hat sich gelohnt.
Ja, leicht wars nicht. Vieles lief nicht so, wie ich es mir gewuenscht hätte aber Gott ist treu und ich muss sagen, dass was er mir hier gegeben hat, ist tausendmal besser, als das, was ich verloren habe. Verlust ist immer dabei. Manchmal habe ich das Gefuehl, dass es schon irgendwie ein fester Bestandteil meines Lebens ist. Und nein, man gewöhnt sich nicht dran. Aber egal. Das ist ein anderes Thema.
Dennoch ein grosses Danke an Simon an dieser Stelle, ohne ihn waere weder der Umzug noch vieles andere moeglich gewesen.
Ja was gabs die letzten sieben Monate? Zum einen natuerlich die ueberstandene Probezeit, welche in der Schweiz nur drei Monate betraegt. Ich hab mich super eingelebt hier bei Worldvision Schweiz und fühle mich hier rundum wohl.
Im Juli hiess es dann auch schon zum ersten Mal “ab in den Urlaub”, welchen ich dann gleich mal mit Simon in Kansas City verbracht habe. Vielleicht fragt ihr euch jetzt: “Was will man in Kansas City?” In Kansas City befindet sich das International House of Prayer und dort haben wir knapp zwei Wochen verbracht. Es war eine geniale und gesegnete Zeit. Wir waren jeden Tag zwischen 6 und 12 Stunden im Prayerroom und haben einfach Zeit mit Gott verbracht. Mehr kann man dazu eigentlich nicht sagen. Aber es war wirklich eine geniale Zeit. Und natuerlich war der Urlaub wieder einmal viel zu schnell rum und auf den Jetlag nach der Ankunft in Europa haette ich jetzt auch nicht unbedingt gebraucht. Aber das sind Nebensaechlichkeiten, die vollkommen egal sind.
Kaum aus dem Urlaub zurueck stellte sich dann raus, dass ich ein neues Auto brauche also hab ich mir kurzer Hand eins gekauft. Nagut so schnell gings dann auch wieder nicht aber seit knapp 3 Wochen habe ich nun ein neues Auto und der weinrote Opel Astra Kombi ist Geschichte. Nun befoerdert mich ein netter Ford Focus von A nach B.
Nebenbei habe ich mir auch noch, nach 11 Jahren des Schlagzeugerdaseins, ein neues Drumset gekauft. Ich bin nun stolzer Besitzer eines Mapex Orion Ocean Wave Burst Limited Edition Sets. Wen es interessiert: 22×18 Bassdrum, 10×8 / 12×9 TomToms, 14×14 / 16×16 Standtoms, 14×5,5 Snare. Ein Traum wurde wahr.
Seit April oder Mai haben wir hier in Winterthur, etwas 20 Minuten mit dem Auto von Eschlikon, jeden Samstag ein Prayermeeting. Dies ist extrem gesegnet von Gott und es ist genial zu sehen, was er tut. Dieses Meeting ist Teil eines Prayerrooms in Winterthur. Eine geniale Sache. God is just great. Die Leute, welche Samstag für Samstag kommen sind genial und wir werden immer mehr zusammen geschweisst von Gott.
Ja, wie ihr seht, es geht einiges hier ab. Nebenbei spiele ich dann auch noch regelmaessig Fussball und Unihockey aber das ist mehr nebensaechlich.
Soweit mal ein kleinese Update.
PS: Ich bin momentan am ringen mit mir, dass ich endlich mal wieder am Design meiner Page etwas tue. Aber mal sehn, wann ich mich durchringen kann…
PPS: Bilder vom neuen Auto und Drumset folgen noch.