Come away with me, Come away with me
It’s never too late, it’s not too late
It’s not too late for you
I have a plan for you
I have a plan for you
It’s gonna be wild
It’s gonna be great
It’s gonna be full of me
Open up your heart and let me in
(Jesus Culture – Come Away)
Come away with me… Wie gerne würde ich manchmal einfach die Segel streichen und abhauen. Es gibt Zeiten im Leben, da denkt man sich: “Was soll der Mist eigentlich?” Immer wieder befinden wir uns an solchen Punkten und eigentlich gibt es auch jedes Mal nur einen Ausweg: “Open up your heart and let me in.” Doch genau hier scheitern wir wohl am meisten, zumindest geht es mir so. Am Ende schaue ich dann zurück und stelle fest, auch wenn ich mich 1000 km weit weg von Gott gefühlt habe, war er mir näher als je zuvor.
“Come away with me…” – eine Aufforderung von Gott an mich. Er fordert mich auf: “Komm mit, ich habe einen Plan und er ist grösser als du es dir vorstellen kannst. Es ist mein Plan für dich, nicht dein Plan.” Hier passt dann wohl wieder der Vers aus den Sprüchen: “Der Mensch denkt, Gott lenkt.” Gott hat einen Masterplan, welchen wir nicht sehen. Wir sehen die momentanen Umstände, dass was uns runterzieht und fertig machen will. Wir schaffen es kaum über den Tellerrand zu schauen, wenn wir es überhaupt schaffen. Es ist wie ein Puzzel, Gott sieht das fertige Puzzel, wir nur einzelne Teile, vielleicht auch schon ein paar welche zusammen gesetzt sind. Aber wir sehen nie das gesamte Bild.
Manchmal wünsche ich mir, dass Gott mir zumindest das nächste und übernächste Teil zeigt, damit ich vielleicht etwas verstehe, was gerade abläuft. Immer wieder muss ich aufs neue lernen, Ihm, der alles in der Hand hat zu vertrauen. Immer wieder ist es schwer und es fühlt sich teilweise so an, als hätte ich es vom letzten Mal schon wieder verlernt. Aber am Ende habe ich bisher noch immer zurück geschaut und musste sagen: “Wow, es steckte ja wirklich Gottes Masterplan dahinter.”
Gott hat einen “Masterplan” für jeden von uns. Wir sehen ihn wahrscheinlich immer erst dann, wenn wir durch eine harte Zeit durch und quasi wieder “obenauf” sind. Wie der Wanderer, der durch ein Tal geht, überall nur Berge um sich herum sieht und schliesslich, wenn er oben auf dem nächsten Berg ankommt, kann er wieder weit schauen, blickt zurück und kann auf einmal das Tal, durch welches er zuvor gewandert ist, in vollem Umfang überschauen. Ich für meinen Teil bin mir sicher, dass Gott immer etwas vor hat. Er lässt Dinge passieren, um uns, mal mehr mal weniger schmerzhaft, aber immer in Liebe zurück auf den richtigen Weg zu bringen. Also liegt das Geheimnis doch darin, Gott das Ruder zu überlassen. Es ist schwer, ich kämpfe immer wieder aufs Neue damit. Oft denke ich, jetzt hast du es geschafft und sage: “God is in control.” Und dann kommt der nächste Tiefschlag des Lebens und ich versuche doch wieder voll aus eigener Kraft wieder auf die Beine zu kommen. Und am Ende kapiere ich dann wieder, dass es eigentlich nur einen Weg gibt. Wie im Song “Rooftops” von Jesus Culture: “Here I am, I stand with arms wide open…” Sorry, ich finde immer wieder Songs, die gerade perfekt passen und mich ein stückweit tragen und mir helfen. Und deshalb hier noch ein Auszug vom Song “Rooftops”:
So I shout out your name from the rooftops I proclaim
That I am Yours, I am Yours
All that I am I place into Your loving hands
And I am Yours, I am Yours
Here I am, I stand with arms wide open
To the one, the son, the everlasting God.
(Jesus Culture – Rooftops)
Wir müssen lernen, Gott im Kleinsten zu vertrauen. Er hat einen Masterplan, der über alles hinaus geht, was wir uns je vorstellen können. Aber um diesen Weg mit Ihm zu gehen, müssen wir uns selbst aufgeben und Ihm voll und ganz vertrauen.
Er weiss, was er tut. Wir wissen selten, was wirklich gut für uns ist. Ich für meinen Teil möchte Gott wirklich in allem Vertrauen aber loslassen und Ihm die Führung zu überlassen ist nie leicht. Ich denke jedoch, dass es auf jeden Fall das Beste ist, was man tun kann und gleichzeitig scheitere ich immer und immer wieder und erkenne, dass ich Ihm hier und da doch noch nicht vertraue.












